Schweizer Terrorjahre – Pakt mit dem Teufel

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Mit Schweizer Terrorjahre: Das geheime Abkommen mit der PLO hat der „NZZ“-Journalist Marcel Gyr ein Buch zu einem der wichtigsten politischen Themen unserer Zeit vorgelegt: dem Nichtangriffspakt zwischen europäischen Regierungen und dem antijüdischen Terrorismus. Mit seinen exzellenten Kontakten zum Terrorismus spielte Jean Ziegler damals den Kuppler. Weiterlesen

Von Israel lernen

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Auf der Website „Watson“, die sich „das andere Newsportal der Schweiz“ nennt, erschien dieser Tage ein Beitrag mit dem Titel:  „Sollten wir nach den Pariser Anschlägen von Israel lernen? Nein, sicher nicht.“

Somit hat der Autor, William Stern, schon in der Überschrift alles gesagt, was ihm am Herzen lag: bloss nichts von Israel lernen!

Man beachte, dass die Frage nicht lautet: „Können wir etwas von Israel lernen?“ Denn dass wir das können, versteht sich von selbst. Es macht menschliche Zivilisation aus, dass jeder von allen anderen lernt. Fortschritt entsteht aus der Zusammenarbeit. Selbst von seinen Feinden kann man lernen – gerade von den Feinden, heisst es bei Aristophanes: „Also lernten auch die Städte nicht vom Freund, vom Feinde nur, stolze Mauerwälle türmen, kampfgerechte Schiffe bau’n. Dass sie das erlernten, sichert ihnen Kinder, Haus und Gut.“

Dass es ein israelischer Geheimdienst war, der den Hinweis auf den mutmasslich bevorstehenden Terroranschlag gab, der zur Absage des Fussballländerspiels in Hannover führte, spricht für sich. Da die meisten Angelegenheiten, die mit der Terrorismusbekämpfung zu tun haben, nicht an die grosse Glocke gehängt werden, dürfen wir mit einiger Sicherheit annehmen, dass Israel viel mehr für die Sicherheit Europas tut, als öffentlich bekannt wird.

Wenn ein kleines Volk wie das israelische sich seit Jahrzehnten gegen alle terroristischen Bestrebungen zur Wehr setzt, es zu vernichten, und trotzdem heute mit an der Spitze der menschlichen Zivilisation steht – wirtschaftlich, technologisch, kulturell und was das Mass an Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und persönlicher Freiheit betrifft –, dann kann man allerdings einiges von ihm lernen. Pädagogisch ausgedrückt: Man lernt am meisten von dem, der Erfahrung hat. Gefahren abzuwenden, lernt man am besten von den Nationen, die ihnen am stärksten ausgesetzt sind. Die Niederländer wissen, wie man Sturmfluten begegnet; die Schweizer sind Spezialisten für Lawinenschutz; die Japaner können erdbebensichere Wolkenkratzer bauen.

Die Israelis sahen sich von Anfang zwei grossen Feinden ausgesetzt: der Wasserknappheit und dem Terrorismus. Beides sind Feinde, die sich niemals besiegen lassen; aber man kann lernen, die Probleme, die aus ihnen erwachsen, zu meistern und mit ihnen zu leben. Das hat Israel getan und gilt deshalb auf beiden Gebieten als führend.

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Molenbeeks Ex-Bürgermeister: Ein Pate des Dschihad?

Eurabia

„Wir sollten nicht Rakka, sondern Molenbeek bombardieren“, fordert ein französischer Publizist. Aus dem mehrheitlich muslimischen Brüsseler Viertel stammen die Drahtzieher der jüngsten Terrorwelle. Nirgendwo in Europa ist die Konzentration dschihadistischer Terroristen grösser. Doch kaum jemand ausserhalb Belgiens redet über den langjährigen antisemitischen Bürgermeister, der für diese Entwicklung verantwortlich ist – ein Bündnis mit dem radikalen Islam sicherte ihm die Macht.

Der Brüsseler Stadtteil Molenbeek gilt als Europas „Terroristenfabrik“. Von dort kamen mindestens drei der Drahtzieher der Terroranschläge vom 13. November: Ibrahim Abdeslam, Abdelhamid Abaaoud und der immer noch flüchtige Salah Abdeslam. Und da hört die Liste noch lange nicht auf. Die Wiener Tageszeitung „Die Presse“ schreibt:

„Zum ersten Mal kam Molenbeek bereits im Jahr 2001 in die Schlagzeilen: Abdessatar Dahmane, der Mörder des afghanischen Kriegshelden und Schrecken der Taliban, Ahmed Schah Massoud, war ebenso ein Stammgast des für seine radikalen Positionen bekannten Islamischen Zentrums in der Rue du Manchester Nr. 18 wie Hassan El Haski, der mutmassliche Drahtzieher der Anschläge von Casablanca (2003, 41 Tote) und Madrid (2004, 200 Opfer). Aus Molenbeek stammten die Waffen, die im Jänner 2015 beim Anschlag auf die französische Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ zum Einsatz kamen. Hier wohnte der französische Jihadist Mehdi Nemouche, der im Vorjahr im jüdischen Museum in Brüssel ein Blutbad anrichtete. Von hier aus brach im August 2015 Ayoub El Khazzani zum versuchten Anschlag auf den Schnellzug Amsterdam-Paris auf.“

Auch die beiden Dschihadisten, die die belgische Polizei im Januar in Verviers tötete, stammten aus Molenbeek. Der Terrorist Amedy Coulibaly, der den koscheren Pariser Supermarkt HyperCacher überfiel, hatte sich einige Zeit in Molenbeek aufgehalten. Die Mehrheit der in jüngster Zeit in Europa in Erscheinung getretenen Terroristen stammt aus einem einzigen, sechs Quadratkilometer grossen Viertel – eine verblüffende Konzentration. Belgien ist, im Verhältnis zu seiner Bevölkerungszahl, der grösste europäische Exporteur von Kämpfern des Islamischen Staates in Syrien und dem Irak. Die meisten davon – mindestens 48 – kommen wiederum aus Molenbeek. Der französische Journalist Eric Zemmour sagt: „Frankreich müsste Molenbeek bombardieren, nicht Rakka.“

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Lamya Kaddor: Die Weichspülerin

"Das hat nichts mit dem Islam zu tun." Lamya Kaddor (Foto: Dontworry/Wikimedia Commons)

Die Karriere der ehemaligen Hauptschullehrerin Lamya Kaddor ist eng mit dem Aufstieg des Islamischen Staates im Irak und in Syrien verbunden. An der Glückauf-Schule in Dinslaken-Lohberg unterrichtete sie Islamkunde in deutscher Sprache. Als im Klassenzimmer immer mehr Stühle leer blieben, weil ihre Schüler nach Syrien gereist waren, kam sie ins Grübeln. Die fünf IS-Terroristen, die Lamya Kaddor persönlich kannte, hatten nur eine Gemeinsamkeit: Sie alle hatten den Islamunterricht von Lamya Kaddor besucht, als sie beschlossen, in den Dschihad zu ziehen. Das, so folgerte Kaddor, konnte nur eines bedeuten: Die Gesellschaft mit ihrer Islamfeindlichkeit ist schuld. Weiterlesen