Terrortunnel: Die Hamas fällt in die eigene Grube

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Die Hamas und der Islamische Dschihad bereiten sich intensiv auf ihren nächsten Krieg gegen Israel vor. Ende Januar erklärte Ismael Hanijeh, der Chef der Hamas im Gazastreifen: „Östlich von Gaza-Stadt sind Helden unter der Erde, die durch Felsen graben und Tunnel bauen. Diese Tunnel sind doppelt so lang wie die unterirdischen Gänge, die einst die Vietcong in Vietnam errichtet haben.“ Weiterlesen

Demütigung und Pogrom

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Auf allen Ebenen, mit allen Mitteln: Wie die Hamas den Staat Israel und seine Bürger terrorisiert. Überarbeitete Fassung eines Beitrags, der im Septemberheft der Zeitschrift KONKRET erschienen ist. Nachdruck mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Es gibt auf der ganzen Welt keinen Ort, der vergleichbar wäre mit Kerem Schalom, zu Deutsch: Weinberg des Friedens. Von hier aus versorgt Israel die 1,8 Millionen Menschen im Gazastreifen. Jeden Tag kommen etwa 200 Lkw an, fahren auf einen großen umzäunten Parkplatz und hängen die Anhänger ab. Dann fahren Lkw aus dem Gazastreifen vor und bringen die Fracht über die Grenze. Am 3. August beispielsweise waren es 186 Lkw mit Nahrungsmitteln, 3.000 Blutkonserven, Wassertanks, Generatoren, medizinischen Versorgungsgütern, Tiernahrung, Kleidung, 71.000 Liter Benzin, 73.000 Liter Diesel für Transporte, 105.000 Liter Diesel für die UNRWA und 87,8 Tonnen Gas. Von Beginn der Operation »Schutzlinie« bis zum 2. August überquerten insgesamt 1.552 Lkw den Grenzübergang und brachten 4,44 Millionen Liter Diesel für das Kraftwerk, 414.000 Liter Diesel für die UNRWA, 3,51 Millionen Liter Benzin, 1.296.000 Liter Transportbenzin und 1,669 Tonnen Gas für den Haushaltsgebrauch. Gaza gibt an, wie viel es braucht, Israel liefert.

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Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Die Türkei geht auf Distanz zu Israel und intensiviert die Beziehungen zum Iran.

Unsere Beziehungen zur Türkei sind in letzter Zeit sehr gut«, sagte 1953 Maurice Fisher, der israelische Botschafter in der Türkei – und warnte gleichzeitig: »Diese guten Beziehungen können sich über Nacht verschlechtern, und wir sollten aus den bitteren Erfahrungen anderer lernen.« Die Geschichte hat ihm recht gegeben. Das türkisch-israelische Verhältnis war seither ständigen Wechseln unterworfen. Vor wenigen Jahren hieß es einmal mehr, es sei so gut wie nie zuvor. Heute sagen viele, es habe einen historischen Tiefpunkt erreicht.
Als Israel Anfang des Jahres militärische Maßnahmen ergriff, um den Beschuß seiner Städte durch Raketen und Granaten aus dem Gazastreifen zu unterbinden, wurde dies von der Türkei – die in den letzten Jahren immer wieder irakische Dörfer mit Bomben, Panzern und Artillerie angegriffen hat – scharf verurteilt. Die diplomatische Lage spitzte sich zu, als der türkische Ministerpräsident Erdogan auf dem Wirtschaftstreffen in Davos eine Rede gegen Israel halten wollte und vom Moderator gebeten wurde, sich kurz zu fassen. Tobend und fluchend verließ er den Saal – und wurde dafür zu Hause frenetisch gefeiert. Weiterlesen