Venezuela a Hotbed of Anti-Semitic Rantings by the Governing Elites

Hugo Chávez outdoes even Iran in fostering the most nauseating kind of anti-Semitism among the ruling elites while pushing comical conspiracy theories about the Jews.

Did you know that in the late 1960s, the Bilderberg Club decided to use drugs and big outdoor rock concerts to stop the increasing discontent among the population? In order to prevent people from joining the civil rights movement or paying attention to Vietnam, the CIA and Britain’s MI6 placed the Beatles before the American audience.

If you are not familiar with this course of history, you are probably not a regular reader of the Reflexiones del Comandante en Jefe. In two of his journalistic columns, Fidel Castro recently included lengthy quotes from the Lithuanian writer and conspiracy theorist Daniel Estulin. Conspiracy theories are wildly popular among Latin American leftists: They have become to them what Lenin was to Soviet communists. Frequently they are mixed with anti-Semitism. Weiterlesen

Unter Artenschutz

Was wird geschehen, wenn Terry Jones übermorgen – am neunten Jahrestag von Nine-Eleven – tatsächlich ein Exemplar des Korans in Flammen aufgehen lässt? Wird er damit den oft und viel beschworenen Flächenbrand im Nahen Osten auslösen? Werden Muslime in aller Welt mal wieder zum Djihad gegen den „großen Satan“ aufrufen? Und warum ist eigentlich immer nur davon die Rede, dass der Islam respektiert werden müsse, nie aber davon, wie es um den Respekt des Islams und der islamisch dominierten Staaten vor anderen Religionen (oder auch dem Atheismus) bestellt ist? Stefan Frank rückt in einem weiteren Gastbeitrag für Lizas Welt die Verhältnisse zurecht.


„Der Pastor, vor dem die Nato zittert“, lautete der Titel eines Artikels auf Spiegel Online, bevor er durch die feinsinnigere Überschrift „Der Pastor, der mit dem Feuer spielt“ ersetzt wurde. Gemeint ist Pfarrer Terry Jones aus Florida, der einer Gemeinde angehört, die manche als fromm, evangelikal oder streng-religiös, andere als fundamentalistisch oder radikal bezeichnen würden. Warum aber muss das mächtigste Militärbündnis der Welt vor ihm Angst haben? Hat er Material für den Bau einer Atombombe und droht mit der Vernichtung eines ganzen Staates? Nein, nur ein Buch will er verbrennen. Dies aber, fürchten manche, könne zu gewaltsamen Protesten führen, die Menschenleben kosten könnten. Das muss wohl ein ganz besonderes Buch sein, wenn sein Vorhaben solche Wellen schlägt. Um welches mag es sich handeln? Das kann ja nur der Koran sein, nicht wahr? Am 11. September soll das Autodafé stattfinden. Aber um den Termin geht es nicht, es geht um das Buch.

US-Außenministerin Clinton nennt das Vorhaben „respektlos und schändlich“, David Petraeus, Oberbefehlshaber der Nato-Truppen in Afghanistan, warnt, die Aktion könne seine Soldaten gefährden. Spiegel Online-Reporter Yassin Musharbash spricht von einem „kalkulierten Akt der Provokation. Man könnte auch sagen: des Hasses.“ Angenommen, Musharbash hat recht. Wieso muss die Nato deshalb zittern? Provokationen sind nicht grundsätzlich verboten. Zu provozieren ist heute der Traum jedes Theaterregisseurs – und die Zuschauer zahlen erstaunlicherweise sogar dafür. Auch Hass ist erlaubt. Etliche Menschen, deren Lebensziel und -werk einzig und allein das Schüren von Hass ist, sind dafür mit Friedens- und Menschenrechtspreisen oder auch dem Bundesverdienstkreuz belohnt worden. Aber wenn es um den Islam geht, ist alles anders. Er steht unter strengerem Artenschutz als der Alpenstrandläufer, der Schwarzstirnwürger oder der Mornellregenpfeifer. Ja, man kann sogar sagen, er wird noch besser geschützt als die Sumpfohreule, die Raubseeschwalbe oder die Zwergdommel. Ganz zu schweigen von der Uferschnepfe und dem Tüpfelsumpfhuhn. Dabei ist der Islam noch nicht einmal besonders selten. Weiterlesen